Die elektronische Gesundheitskarte (eGK)

Transparente Informationen

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) sollte ab 01.01.2006 die zum 01.01.1995 eingeführte Krankenversicherungskarte (KVK) in Deutschland ersetzen. Die Einführung hat sich jedoch verzögert. Die Testphase in der Region Nordrhein verlief positiv und die bundesweite Ausstattung mit Kartenlesegeräten hat 2011 erfolgreich statt gefunden. 2012 soll ein Ausstattungsgrad an ausgegebenen Gesundheitskarten von 70% erreicht werden und die Testphase für die Online-Anbindung soll beginnen.

Im Unterschied zur bisherigen Krankenversicherungskarte, die "nur" eine Speicher-Chipkarte war, ist die eGK eine Prozessor-Chipkarte, die erweiterte Möglichkeiten, zum Beispiel durch Vorzeigen der digitalen Identität innerhalb der Telematikinfrastruktur, eröffnet. Sie kann auch durch private Krankenversicherungen ausgegeben werden. Die eGK enthält teilweise die Daten, die bereits in der KVK enthalten waren, aber bietet auch die Möglichkeit zur Speicherung weiterer Daten (z. B. Notfalldaten).